Forschung & Entwicklung - Bereich Geophysik
Die erste geomagnetische Landesaufnahme der Österreich-Ungarischen Kronländer wurde von Karl Kreil in den Jahren 1846 - 1851 durchgeführt.
Anläßlich des Erdbebens in Ljubljana in Slowenien (1895) wurde dann der Österreichische Erdbebendienst, der heute vom ÖGD betrieben wird, gegründet.
Seitdem wird auf beiden Gebieten ständig geforscht. Heute umfassen die Aktivitäten auch umweltrelevante geophysikalische Fragen.
Die Erfassung und Dokumentation des Magnetfeldes und dessen Schwankungen zählt zu den Kernaufgaben des Geomagntischen Dienstes in Österreich.
Das Conrad-Observatorium ist nach dem berühmten Seismologen und Klimatologen Prof. Dr. Victor Conrad (1876 - 1962) benannt, der an der k.k. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) viele Jahre beschäftigt war.
Die Erfassung und Untersuchung historischer und messtechnisch aufgezeichneter Erdbeben dient zur Bestimmung der Erdbebengefährdung in Österreich.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Nachbarländern wird durch EU-Projekte gefördert. Diese Aktiviäten beziehen sich vor allem auf Variationen des Erdmagnetfeldes und auf seismologische Daten zur Erfassung und Analyse der Erdbeben in Echtzeit.