| Abk. | GaliMet |
| Themenbereich | Frühwarnsystem vor gefährlichen Unwettern (Gewittern, Schlechtwetterfronten und Hagel), das auf Basis des Mobilfunks und der satellitengestützten Ortung über Mobilfunkgeräte z.B. Freizeitsportler so rechtzeitig warnen soll, dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, auf die kommende Gefahr entsprechend zu reagieren. |
| Status | Projektdauer 13 Monate inklusive einer 2-monatigen Test- und Evaluierungsphase |
| Ausgangssituation | Unwetterwarnungen können von Meteorologen nur manuell mit Zeitverzögerung über die althergebrachten Kommunikationsschienen verbreitet werden, sind also insbesonders nicht mobil verfügbar. Noch dazu ist es auf diesem Weg unmöglich, jeden einzelnen potentiellen User mit der (eigentlich notwendigen) punktgenauen Information zu versorgen, da der Standort des Endusers unbekannt ist. |
| Projektziele | Das Ziel des Projektes ist eine Erweiterung des vorhandenen Unwetterwarnsystems der ZAMG durch Zuhilfenahme der personenbezogenen Geopositionierung von Galileo-Daten. Zur Realisierung wurden 4 Aufgabenbereiche definiert:
- Satellitenbasierte Ortung der Warnungsempfänger
- Innovative Verfahren zur automatischen Erkennung von Unwettern durch Auswertung von Erderkundungsdaten (meteorologisches Radar, Satellit)
- Entwicklung einer Warnlogik und mobiler Warnprodukte
- Mobile Übertragung der Warnungen an die Zielgruppen, z.B. Freizeitsportler oder Autofahrer
Im Zuge eines quasi-operationellen Testbetriebs sollen Erfahrungen mit einer Test-Zielgruppe gewonnen werden. |
| Methodik | Für eine maßgeschneiderte Unwetterprognose im Nowcastbereich (bis zu 2 Stunden) ist eine genaue Standortbestimmung des Benutzers notwendig. Mit Hilfe dieses Standortes kann berechnet werden, ob sich die betreffende Person innerhalb des Einflussbereichs oder der Zugrichtung eines Gewitters befindet, oder ob unmittelbare Bedrohung durch Hagelschlag besteht. Dies ist insbesondere im Hinblick auf lokale Extremwettererscheinungen von Bedeutung. Die Satellitenortung wird mit mobilen Endgeräten der 3G-Technologie erfolgen. |
| Ergebnisse | 
Entwurfsgraphiken zu Projekt "Galimet" - für die Wetterwarnungen werden Radar- und Blitzdaten herangezogen
© ZAMG | Neue Verfahren zur Nutzung von Satelliten- und Radarbildern zur verbesserten Prognose von Unwettern werden implementiert. Eine EDV-technische Automatisierung der Warnprozesse und ein attraktiver mobiler Warndienst-Prototyp soll die beteiligten Testzielgruppen von der Qualität und dem Nutzen überzeugen bzw. Defizite und technische Limitationen aufzeigen. Abschließend wird ein Geschäftsmodell für einen mobilen Warndienst und eine Kosten/Nutzen-Rechnung von automatischer Hagelwarnung im Kfz-Bereich erstellt. |
| Projektbeginn | 07.2006 |
| Projektende | 08.2007 |
| Projektteam |
| Ansprechpartner |
Abteilung |
Fachgebiet |
E-Mail |
Telefon | | Jann Alexander Dr. | Remote Sensing | Remote Sensing |  | +43 1 36026 2316 | | Wirth Andreas Mag. | ZAMG Wien/SYN | Remote Sensing |  | +43 1 36026 2391 | | Auer Martin Mag. | ZAMG Wien/SYN | Remote Sensing |  | +43 1 36026 2324 | |
| Projektpartner |
- Mowis GmbH (Gesamtleitung)
- ZAMG
- Hutchison 3G Austria GmbH.
- RISC Software GmbH.
- Allianz Versicherung AG
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| Finanzierung | 50 % BMVIT im Rahmen der ASAP-Initiative, Rest Projektpartner |